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Blende Filter Objektiv Verzeichnung

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Vignettierung


Mit Vignettierung bezeichnet man die oft auftretende Abdunklung der Bildecken, d.h. bei korrekter Belichtung in der Bildmitte wird das Bild mit zunehmender Entfernung vom Mittelpunkt immer stärker unterbelichtet. Insbesondere Weitwinkel haben mit diesem Problem zu kämpfen, Teleobjektive sind weniger betroffen.

Während die Verzeichnung sozusagen im Objektiv fest eingebaut ist und nicht vermieden werden kann, ist die Vignettierung abhängig von der eingestellten Blende. Bei offener Blende ist sie am stärksten ausgeprägt, abblenden um 1 oder 2 Stufen bringt Besserung, und ab 3 Stufen verschwindet sie meist mehr oder weniger.

Genau wie bei der Verzeichnung gilt auch hier wieder: Es ist sehr abhängig vom Motiv, ob die Vignettierung als sehr störend empfunden wird. Bei Porträt-Aufnahmen wird sie sicherlich nicht so sehr ins Auge fallen wie bei Architektur-Aufnahmen. Die Landschaftsfotografie ist - um das am Rande zu erwähnen - eine Domäne der Großformatfotografie. Dort werden häufig Center-Filter eingesetzt, die (in der Mitte dunkler und nach aussen hin heller werdend) die Vignettierung ausgleichen. Da die Vignettierung aber blendenabhängig ist, muss man eigentlich für jede Blendenstufe einen passenden Center-Filter parat haben.

Vignettierung kann übrigens auch durch die falsche Verwendung von Zubehör entstehen: Eine Gegenlichtblende kann, wenn sie nicht zum Objektiv passt, genauso zur Abdunklung der Bildecken führen wie eine zu große Filterfassung.